Tipps & Tricks

5 Tipps für weniger Stress am Arbeitsplatz

5 Tipps für weniger Stress am Arbeitsplatz

Veröffentlicht von Valerie Bisharat am 04 Juli 2017

Veröffentlicht von Valerie Bisharat am 04 Juli 2017

Durch Druck entstehen nicht nur Diamanten. Entgegen der weitverbreiteten Annahme, dass wir unter Druck besser arbeiten, steht uns Stress eher im Weg, vor allem wenn wir mit herausfordernden Situationen konfrontiert sind. Zum Glück gibt es so einige Tricks zur Stressbewältigung, mit denen uns Höchstleistungen leichter fallen.

1. Konzentriert euch auf eine Aufgabe nach der anderen.

Es ist bestens bekannt, dass Multitasking nicht funktioniert, da wir uns nicht auf mehrere Dinge gleichzeitig konzentrieren können. Wenn wir zwischen Aufgaben hin- und herspringen, verbrauchen wir mentale Energie. Fühlen wir uns überfordert oder gestresst, versuchen wir oft, mehrere Probleme gleichzeitig anzugehen. Studien zeigen jedoch, dass das Wechseln zwischen Aufgaben nicht dazu führt, dass wir produktiver sind, sondern uns Zeit kostet. Wir haben oft lange To-do-Listen oder arbeiten an größeren Projekten. Effizient bewältigen lassen sich diese jedoch nur, wenn wir unsere mentale Energie auf jeweils eine einzige Aufgabe richten.

2. Arbeitet in Blöcken von 45 Minuten.

Oft glauben wir, dass wir durchgehend konzentriert arbeiten müssen. Studien zeigen jedoch, dass wir nur für eine begrenzte Zeitspanne aufmerksam sein können und wir uns anschließend ablenken lassen. Anstatt durchzuarbeiten, um ein Projekt abzuschließen und eine Deadline einzuhalten, können wir unsere Arbeit in kleinere Abschnitte einteilen. So gehen wir sicher, dass wir so produktiv wie möglich arbeiten, unsere physiologischen Grenzen nicht überschreiten und uns nicht völlig verausgaben.

3. Legt 15-minütige Pausen ein, um eure Gedanken schweifen zu lassen.

Viele Studien zu den Gehirnregionen, die beim Nichtstun aktiv werden, und zu Ruhezuständen zeigen, dass Pausen die Kreativität fördern, die Festigung von Erinnerungen unterstützen und die Entscheidungsfindung verbessern. Wenn wir in längeren Abschnitten tagträumen, tanken wir Energie, denken über unsere Aufgaben an dem Tag nach und stärken unsere Ausdauer.

4. Findet heraus, wann ihr am meisten leisten könnt.

Wusstet ihr, dass jeder von uns zu verschiedenen Tageszeiten produktiver oder weniger produktiv ist? Dies hängt mit unserer inneren Uhr zusammen. Die meisten Menschen sind zwischen 9 Uhr und 11 Uhr am ergiebigsten und haben gegen 14:30 Uhr am wenigstens Energie. Andere hingegen sind Nachteulen. Wenn wir wissen, wann wir hellwach sind und unser Gehirn am effektivsten arbeitet, können wir unsere kraftraubendsten Aufgaben dementsprechend planen. Falls ihr einen anstrengenden Tag vor euch habt und euch die schiere Menge an zu erledigenden Dingen stresst, überlegt euch, ob ihr die großen Brocken nicht auf die Stunden verschieben könnt, an denen euer Gehirn in Bestform ist.

5. Esst nahrhafte Lebensmittel, die euch Energie geben.

Unsere Ernährung beeinflusst unsere geistige Leistung. Mit niedrigem Blutzucker können wir uns nur schwer konzentrieren. Essen wir dann einfache Kohlenhydrate wie Nudeln oder Lebensmittel mit hohem Zuckergehalt, sinkt unsere Energie und Produktivität. Der Psychologe Ron Friedman schlägt zur Optimierung unserer Produktivität vor, zu entscheiden, was wir essen, bevor wir Hunger empfinden, mehrere kleinere Mahlzeiten auf den Tag aufzuteilen und gesundes Essen sowie Lebensmittel mit hohem Proteingehalt den ungesunden Verlockungen vorzuziehen.

Auf den eigenen Rhythmus hören

Indem wir unsere Arbeit an die Fähigkeiten unseres Gehirns und unsere innere Uhr anpassen, weicht unser Arbeitstag möglicherweise zwar von der Norm ab und wir arbeiten vielleicht weniger Stunden als sonst, doch wenn wir unseren eigenen Rhythmus erkennen, können wir effizienter arbeiten, unnötigen Stress vermeiden und uns ex­po­nen­ti­ell produktiver den Dingen widmen, die uns am wichtigsten sind.

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