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Evernote nimmt die Änderung der Datenschutzrichtlinie nach Feedback zurück

Veröffentlicht von Greg Chiemingo am 16 Dezember 2016

Veröffentlicht von Greg Chiemingo am 16 Dezember 2016

„Vertrauen ist ein zentraler Bestandteil unseres Diensts. Das heißt, wir müssen transparent sein, unsere Fehler eingestehen und uns dazu verpflichten, das Beste für unsere Nutzer aus Evernote zu holen. Das beginnt bei den Funktionen der App auf allen Plattformen und reicht bis zur Kommunikation mit den Nutzern unseres Diensts.“ Dies ist die Nachricht, die der CEO von Evernote, Chris O’Neill, uns heute mitteilen möchte.

Nach dem umfassenden Feedback der letzten Tage zur anstehenden Änderung der Datenschutzrichtlinie, in dem unsere Kunden ihre Beunruhigung ausdrücken, bekräftigt Evernote erneut sein Versprechen, den Datenschutz in den Mittelpunkt aller unserer Vorhaben zu stellen. Daher werden wir die angekündigten Änderungen an der Datenschutzrichtlinie, die am 23. Januar 2017 in Kraft treten sollten, nicht umsetzen.

Stattdessen werden wir in den nächsten Monaten unsere Datenschutzrichtlinie überarbeiten, um die Sorgen unserer Kunden aus dem Weg zu räumen und zu bekräftigen, dass ihre Daten standardmäßig privat bleiben. Außerdem möchten wir zeigen, dass das Vertrauen unserer Nutzer in Evernote eine solide Grundlage hat. Wir werden die Technologien des maschinellen Lernens zur Verfügung stellen, doch unsere Mitarbeiter sehen in diesem Rahmen keine Notizinhalte, wenn der Nutzer dies nicht ausdrücklich aktiviert hat. Wir möchten Evernote-Kunden einladen, ein besseres Produkt zu schaffen, indem sie an diesem Programm teilnehmen.

„Wir haben eine Änderung der Datenschutzrichtlinie angekündigt, die den Eindruck erweckte, dass uns der Datenschutz unserer Kunden und ihrer Notizen nicht wichtig wäre. Dies war nicht beabsichtigt. Unsere Kunden haben uns ganz klar und direkt darauf aufmerksam gemacht, dass wir einen Fehler begangen haben. Wir haben uns diese Kritik zu Herzen genommen und beheben das Problem umgehend“, erklärt O’Neill. „Wir freuen uns über die Funktionen, die wir Evernote-Kunden dank maschinellem Lernen bieten können, doch dazu müssen wir erst um Erlaubnis fragen und nicht davon ausgehen, dass wir sie bereits haben. Es tut uns leid, dass wir unsere Kunden enttäuscht haben und wir überprüfen unsere Datenschutzrichtlinie daher.“

Evernote ist weiterhin folgenden Bedingungen verpflichtet:

  • Evernote-Mitarbeiter lesen eure Notizen nicht und werden sie auch in Zukunft nicht lesen, wenn sie keine ausdrückliche Genehmigung dazu haben.
  • Evernote hält Gesetze ein, um den Schutz der Daten unserer Kunden an erste Stelle zu setzen.
  • Unsere „drei Datenschutzregeln“ sind weiterhin gültig: Deine Daten gehören dir, sind geschützt und mobil.

Dies ist der Standard, an dem wir uns messen möchten, und wir sind unseren Nutzern dankbar, dass Sie dies auch einfordern.

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