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Hinweis von Chris O’Neill zur Datenschutzrichtlinie von Evernote

Veröffentlicht von Chris O'Neill am 15 Dezember 2016

Veröffentlicht von Chris O'Neill am 15 Dezember 2016

Wir haben vor Kurzem eine Aktualisierung der Datenschutzrichtlinie von Evernote angekündigt und diese Änderung nicht genau genug erklärt. Dies hat zu verständlicher Verwirrung geführt. Wir haben eure Bedenken gehört und möchten uns entschuldigen, wenn wir euch verunsichert haben. Als Antwort auf eure Fragen möchte ich hier klarstellen, was sich ändert und was nicht.

Was sich nicht ändert

Datenschutz war schon immer zentraler Bestandteil von Evernote und wir fühlen uns weiterhin zur Einhaltung unserer drei Datenschutzregeln verpflichtet. Alles was wir machen, geschieht im Rahmen dieser Regeln, die branchenführende Standards zum Thema Datenschutz darstellen.

Entsprechend dieser Regeln sehen Evernote-Mitarbeiter Notizinhalte nur in sehr beschränkten Fällen ein. Wie auch andere Internetunternehmen müssen wir rechtliche Bestimmungen einhalten, um zum Beispiel gerichtlichen Verfügungen zu entsprechen, mögliche Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen durch schädliche oder illegale Inhalte untersuchen und auf Nutzeranfrage zur Problemlösung beitragen. Die Anzahl der Mitarbeiter, die diese Inhalte sehen können, ist durch unsere vorhandene Richtlinie extrem beschränkt und ich bin persönlich in die Festlegung dieser Bedingungen involviert.

Was sich ändert

Wir sind davon überzeugt, dass wir unseren Nutzern zu noch mehr Produktivität verhelfen können, indem wir Technologien wie das maschinelle Lernen einsetzen. Damit werden Funktionen automatisiert, die ihr bisher manuell ausführen musstet. Dazu gehören zum Beispiel das Erstellen von Aufgabenlisten oder das Zusammenstellen von Reiserouten. Maschinelles Lernen klingt vielleicht ein wenig nach Science-Fiction, wo Computer eigene Entscheidungen treffen. Aber in Wahrheit brauchen diese Maschinen uns Menschen, um sie zu überwachen. Darum überprüfen unsere Evernote-Experten im Bereich Datenanalyse stichprobenweise die Entwicklung dieser Technologie. Wir führen diese Änderung am 23. Januar 2017 ein, doch ihr könnt jederzeit selbst entscheiden, ob ihr diese Funktion für eure Daten verwenden möchtet oder nicht.

Wenn ihr diese experimentellen Funktionen ausprobieren möchtet, könnt ihr Evernote besser an eure Anforderungen anpassen. Ausgewählte Evernote-Mitarbeiter sehen beliebige Notizinhalte, um sich zu vergewissern, dass die Technologie auch funktioniert. Doch es ist niemals ersichtlich, wem diese Notizen gehören. Es wird immer nur der Ausschnitt angezeigt, der gerade überprüft wird. Außerdem werden personenbezogene Inhalte vom System erkannt und ausgeblendet, damit unsere Mitarbeiter diese Informationen nicht sehen können.

Vielen Dank, dass ihr uns auf diese Unklarheit aufmerksam gemacht habt. Wir freuen uns immer über euer Feedback und nehmen es uns zu Herzen. Weitere aufschlussreiche Informationen findet ihr in den nächsten Tagen auf der aktualisierten Seite mit den häufig gestellten Fragen. Falls ihr noch weitere Fragen habt, lasst es uns in den sozialen Medien oder unseren Foren wissen.

Mit freundlichen Grüßen,
Chris O’Neill
CEO von Evernote

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