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5 kreative Anwendungsmöglichkeiten von Evernote

5 kreative Anwendungsmöglichkeiten von Evernote

Veröffentlicht von Pamela Rosen am 26 Januar 2018

Veröffentlicht von Pamela Rosen am 26 Januar 2018

Was möchtet ihr 2018 auf jeden Fall erreichen? Das Buch fertigstellen, das euch schon seit Jahren im Kopf herumschwirrt? Einen Podcast auf die Beine stellen? Als Stand-up-Comedian durchstarten? Egal, was ihr euch vornehmt, dieses Jahr kann es endlich soweit sein. Alles was euch fehlt, ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Auch wenn uns das Unbekannte etwas Angst macht, es braucht nicht immer große Veränderungen, um ein Ziel zu erreichen. Manchmal reichen auch eine Reihe von kleinen, aufeinanderfolgenden Schritten und der feste Glauben an den Erfolg. Natürlich darf auch das richtige Tool nicht fehlen, um Ideen und Inspiration festzuhalten.

Henry Ford sagte einmal: „Ob du denkst, dass du es schaffst, oder ob du glaubst, dass du es nicht schaffst: Du wirst auf jeden Fall recht behalten.“ Um sicherzugehen, dass ihr eure Träume auch verwirklichen könnt, solltet ihr die Ausreden, die euch schon seit so langer Zeit aufhalten, erkennen und aus dem Weg schaffen. Durch kontraproduktive Aussagen wie „Ich habe zu viel zu tun“ oder „Ich vergesse gute Ideen immer wieder“ entzieht ihr euch lediglich Energie und legt euch selbst Steine in den Weg. Mit Evernote könnt ihr immer den Überblick behalten und sicherstellen, dass Ideen nicht verloren gehen.

Wir möchten euch dabei helfen, eure Ziele 2018 zu erreichen. Daher haben wir einige ganz unerwartete und kreative Anwendungsmöglichkeiten von Evernote Premium zusammengestellt. Diese Nutzer erfassen ihre Ideen jederzeit und überall auf der Welt.

Superfeel findet Inspiration in alltäglichen Dingen

Die Musiker Androu Boudreau und Jordan Bradley sind die Masterminds hinter dem Pop/R&B-Duo Superfeel aus New York. Sie verwenden Evernote als zentralen Bestandteil ihres kreativen Prozesses. Boudreau gibt uns einen Einblick: „Evernote ist unerlässlich für unseren kreativen Prozess und das Brainstorming. Wir können unsere Ideen so jederzeit festhalten, egal, wo wir gerade sind. Dabei nehmen wir Audio auf, schreiben Notizen, machen Fotos und vieles mehr. Wir können dann jederzeit wieder darauf zugreifen und die Ideen zusammenbringen, um unsere Musik zu kreieren.“

Das Besondere an Superfeel: Das Duo findet Inspiration an den unwahrscheinlichsten Orten. Ein Bild, ein Geräusch, ein Gedanke – jede noch so kleine Idee kann sich später zum Grundstein eines neuen Werks entwickeln. Alle diese Elemente in Evernote festzuhalten ist für die beiden also unglaublich wichtig. „Bei jedem Song, den wir jemals aufgenommen haben, war Evernote im Prozess involviert“, erklärt Boudreau. „Seit wir diese App verwenden, kreieren wir unsere Musik ganz anders.“

Expertentipp: Für euren Podcast könnt ihr auch unterwegs Interviews aufnehmen.

Nisha Harish hat die Wüste erobert und ihre Erfahrungen in Evernote festgehalten

2015 hat Nisha Harish den Marathon des Sables absolviert – einen extrem anspruchsvollen Marathon, der jährlich stattfindet. Teilnehmer müssen dabei in 6 Tagen 251 km in der marokkanischen Wüste zurücklegen. Die Läufer tragen persönliche Utensilien und Verpflegung für das ganze Rennen mit sich. Da ist kein Platz für großen Luxus. Harish hatte jedoch immer ihr iPhone mit dabei, um nach jeder Etappe Notizen in Evernote zu machen. Nach dem Rennen verwandelte sie diese Notizen in ein erfolgreiches Buch, in dem sie über ihre Erlebnisse berichtet: Big Steps, Long Strides.

Harish gibt uns einen Einblick: „Ich wollte ein Buch schreiben, aber ich musste einen Platz in meinem Leben dafür finden. Evernote hat mir diese Flexibilität gegeben.“ Wenn man daran denkt, dass sie ihre Notizen durch die glühend heiße Wüste tragen musste, kann man getrost sagen, dass das Buch ohne Evernote wahrscheinlich nicht zustande gekommen wäre. „Es wäre untertrieben zu sagen, dass man mit Evernote Notizen machen kann, denn in meinem Fall konnte ich damit eines meiner größten Ziele im Leben erreichen.“

Expertentipp: Haltet Ideen für euren Roman auf dem Weg zur Arbeit fest.

Chris Hardwick nutzt die Zeit unterwegs, um Ideen zu verknüpfen

Chris Hardwick ist ein vielbeschäftigter Schauspieler und Komiker, der mit The Nerdist ein Medienimperium geschaffen hat. Außerdem moderiert er die Talkshow Talking Dead des US-amerikanischen Fernsehsenders AMC und ist ein erfolgreicher Stand-up-Comedian. Wie ihr euch bestimmt denken könnt, ist der Mann ständig unterwegs.

Hardwick ist ein erfolgreicher Performer und daher auch stets ausgelastet. Das hindert ihn jedoch nicht daran, immer neue Ideen hervorzubringen. Eine Herausforderung ist dabei aber, all dieses Material zu organisieren. Joan Rivers, die legendäre Entertainerin und Mentorin von Hardwick, verwendete eine Vielzahl von Notizkarten, die sie in Schubladen aufbewahrte. „Manche Menschen verwenden Notizbücher, andere Cocktailservietten“, scherzt Hardwick. „Ich halte meine Geistesblitze in Evernote fest und arbeite sie dann dort auch weiter aus.“

Hardwick organisiert seine Ideen in Notizbüchern und verwendet dabei auch Schlagwörter. So kann er Verbindungen zwischen Gedankensträngen leichter erkennen. „Ich merke dabei, dass Elemente zusammenhängen, obwohl ich das gar nicht bewusst vorhatte. Mein Unterbewusstsein wollte das aber wohl so ausdrücken. Alle diese Ideen sind seltsamerweise verknüpft, auch wenn sie eigentlich grundverschieden sind.“ Manchmal setzt Hardwick Evernote auch während seiner Performance ein. „Wenn ich auf der Bühne stehe und neue Ideen ausprobiere, lege ich mein Telefon auf einen Stuhl und öffne einfach den Präsentationsmodus in Evernote.“

Hardwick räumt dabei ein, dass der Schlüssel zum Erfolg darin liegt, die Ideen erst einmal festzuhalten. „Man kann es mit einem Kleiderschrank vergleichen, den man organisiert“, erklärt er. „Dasselbe kann man mit allen Emotionen des eigenen Lebens machen, mit all den ungreifbaren Dingen, die man fühlt. Das funktioniert aber erst, wenn man einfach wirklich alles festhält.“

Expertentipp: Scannt Visitenkarten von Personen, die ihr bei Open Mic Sessions oder Schreibseminaren kennenlernt.

Aaron Mahnke verwandelt Recherche in inspirierende Ideen

Aaron Mahnke ist ein Bestsellerautor sowie der Moderator und Produzent des Podcasts Lore. Die von der Kritik gefeierte Serie ist inzwischen auch im Fernsehen vertreten, ist als Buchreihe erschienen und Mahnke tourt durch die ganze USA. Seine Projekte sind unglaublich zeitintensiv, daher ist es für ihn unerlässlich, seine Ideen in Evernote festzuhalten.

„Das Schreiben ist zwar ein kreativer Prozess, aber es ist auch Arbeit. Eine Art Aufgabe,“ erklärt Mahnke. Und um Aufgaben zu erledigen, braucht man die richtigen Tools. Mahnke speichert seit langer Zeit Links, Bilder, Notizen, Ausschnitte und Ideen in klar strukturierten Notizbüchern. Er nennt diese Sammlung „Für irgendwann einmal“. Jetzt sind diese Elemente jedoch der Nährboden für seinen kreativen Prozess.

Für die Produktion von Lore verwendet Mahnke eine Vielzahl von Evernote-Funktionen: Er schneidet Artikel mit Web Clipper aus, kommentiert PDF-Dateien, strukturiert Ideen mit Schlagwörtern und speichert Informationen in mehrschichtigen und verknüpften Notizbuchstapeln, in denen alle Elemente seiner Recherche und seiner Schreibarbeit zusammenfinden.

„Das ist ein Ablauf, der auf dem Papier viel einfacher klingt“, führt Mahnke aus. „Ich wähle ein Thema aus, das mich interessiert, und forsche dann über alle möglichen Aspekte nach. Ich lese stundenlang, mache Notizen und hebe Bestandteile einer Geschichte oder Informationen hervor. Nachdem ich alle Details aufgenommen habe, suche ich mir einen ruhigen Ort, um den roten Faden zu finden. Und von all dem passiert eine Menge direkt in Evernote.“

Expertentipp: Speichert eine PDF-Datei oder ein Dokument in Evernote, macht Anmerkungen und durchsucht die Datei später nach Text.

Forrest Dylan Bryant ist stets bereit, Dinge in Evernote festzuhalten

Hinweis in eigener Sache: Bryant ist nicht nur ein Evernote Premium-Kunde, sondern auch unser Director of Marketing Content. Wenn also jemand das wahre kreative Potenzial von Evernote versteht, dann Bryant.

In seiner spärlichen Freizeit ist er ein erfolgreicher Autor und ein begeisterter Teilnehmer am kreativen Schreibprojekt National Novel Writing Month (NaNoWriMo), das jeden November stattfindet. Ziel ist dabei, in 30 Tagen einen Roman von 50.000 Wörtern zu verfassen. Keine leichte Aufgabe, aber dennoch nicht unmöglich. Um die Herausforderung zu bestehen, brauchen die Autoren ein hohes Maß an Disziplin und müssen einem bis ins Details organisierten kreativen Prozess folgen.

Bryant erzählt uns nachdenklich, dass er im Laufe der Jahre viele verschiedene Schreibtools verwendet hat. „Word, Scrivener, Google Docs, Ulysses… Ich habe alle ausprobiert. Jedes System hat seine Stärken, aber keines davon passte wirklich zu mir.“ Als er sich 2015 (und auch 2016) für NaNoWriMo vorbereitete, entschied er, seinen Roman komplett in Evernote zu verfassen.

Evernote muss nicht unbedingt das einzige Tool sein, das ihr verwendet, aber ihr könnt auf jeden Fall die vielen Vorlagen und die Schnellzugriffe nutzen, um die Planung deutlich zu vereinfachen.

Die Vorbereitung für das Schreiben kann manchmal auch erfahrene Autoren überfordern. Dazu gehört zum Beispiel, sich die Hintergründe der einzelnen Personen oder den zeitlichen Ablauf der Geschichte zu überlegen. Mit Vorlagen kann man diese Aufgaben vereinfachen, da man eine praktische Struktur für all die Informationen hat, die man während der Recherchearbeit sammelt. Wenn es dann an der Zeit ist, sich mit welchem Tool auch immer an das Meisterwerk zu machen, verliert man nicht so schnell den Überblick, da man jederzeit alle recherchierten Informationen in Evernote aufrufen kann.

Falls ein Roman zu euren Vorhaben für 2018 zählt, ist NaNoWriMo vielleicht der perfekte Ort, um einen ersten Schritt zu tun. So könnt ihr ganz einfach ausloten, ob das Leben eines Schriftstellers wirklich etwas für euch ist.

Expertentipp: Bryant hat einige Ratschläge zusammengestellt, wie Autoren Vorlagen einsetzen können.

Welches Ziel habt ihr euch dieses Jahr gesetzt? Wie ihr seht, kann man gute Ideen nicht so einfach aufhalten, vor allem dann nicht, wenn man die richten Tools zur Verfügung hat.

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